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DIE BALLADE VON DER HOFFNUNG
Album: Alle Register (2025)
Text: Gunter Schwarz
Wie schön, dass ihr gekommen seid
Ist es wirklich schon so weit
Ich glaub, ich kann den Himmel sehen.
Die Tränen haltet noch zurück
Große Pläne, kleines Glück
Wollt ihr ein Stück in meine Richtung gehen?
Blumen habt ihr mitgebracht
Mensch, wer hätte das gedacht
Wie schade, verwelken werden die.
Stellt sie gleich hier neben mein Bett
Seid so böse, seid so nett
Das vergesse ich euch nie.
Gebt noch nicht auf, es ist gut, es ist aus
Haltet noch fest, Iihr wisst doch, wie man sagt
Ihr wisst doch, die Hoffnung stirbt zuletzt
Ich habe mich doch stets bemüht,
Euch versichert, dass ihr siegt
Wenn alles längst verloren schien.
Kranke machte ich gesund
Dunkle Zeiten malt ich bunt
Einen Funken ließ ich immer glühen.
Und versicherte dabei,
Dass es nie zu Ende sei
Und das Glück stets zum Greifen nah.
Einen Frieden, eine Welt
Hab in Aussicht ich gestellt
Und beinahe waren wir schon da.
Gebt noch nicht auf, glaubt es leise, glaubt es laut
Haltet noch fest, ihr wisst doch, wie man sagt
Ihr wisst doch, die Hoffnung stirbt zuletzt
Alles habe ich versucht
Scheinbar war es nicht genug
Nun also zieht den Vorhang zu.
Ein letztes Wort bevor ich geh
Etwas, das ich nicht versteh
Ich werd’ daraus nur blöde und nicht klug.
Ich ging nun schon so oft verloren
Zuletzt ließt ihr mich alle fahren
Alleine mit dem Fährmann über‘n See.
Und wenn er mich jetzt übersetzt
Will ich, dass ihr mich vergesst,
Bitte verzeiht mir, wenn ich geh.
Gebt noch nicht auf, lasst mich ziehen,
Lasst mich raus
Haltet noch fest, ihr wisst doch, wie man sagt
Ihr wisst doch, die Hoffnung stirbt zuletzt
Und glaubt ihr, dass es ihn noch gibt
Den, der Mensch und Erde liebt
Und der noch an der Achterleine zieht?
Vergesst mich jetzt,doch nicht für immer
Seht auf dem See noch einen Schimmer
Und auf dem Floß nen Funken, der noch glüht.